Erste Generation Antihistaminika erhöhen das Delirrisiko bei älteren hospitalisierten Patienten.

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Eine neue Analyse zeigt, dass bei älteren Patienten, die von Ärzten mit hoher Verschreibung von Antihistaminika der ersten Generation behandelt werden, das Risiko für Delirium steigt.

Eine neue Analyse zeigt, dass bei älteren Patienten, die von Ärzten mit hoher Verschreibung von Antihistaminika der ersten Generation behandelt werden, das Risiko für Delirium steigt.
Eine neue Analyse zeigt, dass bei älteren Patienten, die von Ärzten mit hoher Verschreibung von Antihistaminika der ersten Generation behandelt werden, das Risiko für Delirium steigt.

Erste Generation Antihistaminika erhöhen das Delirrisiko bei älteren hospitalisierten Patienten.

Risiken von Antihistaminika bei älteren Patienten

Eine Analyse im Journal of the American Geriatrics Society zeigt, dass ältere Patienten, die in Krankenhäusern behandelt werden und von Ärzten betreut werden, die hohe Mengen an Antihistaminika der ersten Generation verschreiben, ein erhöhtes Risiko für Delirium haben.

Was sind Antihistaminika der ersten Generation?

Antihistaminika sind Medikamente, die hauptsächlich zur Behandlung von Allergien eingesetzt werden. Die erste Generation, wie Diphenhydramin (bekannt als Benadryl), kann jedoch auch Schläfrigkeit verursachen. Dies ist besonders problematisch für ältere Menschen, die durch diese Wirkung zusätzlich verwirrt oder desorientiert werden können.

Die Studie im Detail

In einer Untersuchung wurden Daten von 328.140 Patienten ab 65 Jahren analysiert, die zwischen 2015 und 2022 in 17 Krankenhäusern in Ontario, Kanada, behandelt wurden. Die Patienten wurden von 755 Ärzten betreut. Die Ergebnisse zeigten, dass 34,8 % der Patienten ein Delirium entwickelten.

Bei Patienten, die zu Ärzten kamen, die häufig Antihistaminika der ersten Generation verschrieben, war die Wahrscheinlichkeit, ein Delirium zu erfahren, um 41 % höher im Vergleich zu Patienten, die zu Ärzten gingen, die diese Medikamente selten verschrieben.

Wichtige Botschaft

„Wir hoffen, dass unsere Studie das Bewusstsein unter den Krankenhausärzten schärft, dass sedierende Antihistaminika schädlich sein können und vorsichtig verschrieben werden sollten.“

Aaron M. Drucker, MD, Hauptautor, Universität Toronto und Women’s College Hospital


Quellen:

Journal reference:

Bridgman, A. C., et al. (2025) Association of inpatient prescribing of first-generation antihistamines with delirium in older adults. Journal of the American Geriatrics Societydoi.org/10.1111/jgs.70121