Die Steigerung der Darmkrebs-Früherkennungsraten in Gemeinden mit dem größten Bedarf ist das Ziel eines fünfjährigen Zuschusses in Höhe von 4,2 Millionen US-Dollar vom Centers for Disease Control and Prevention (CDC) an das Penn State College of Medicine. Die Auszeichnung ist das erste Mal, dass eine Einrichtung im Commonwealth vom CDC Mittel zur Unterstützung der Darmkrebsvorsorge in ländlichen und unterversorgten Gemeinden erhält, was die Dringlichkeit der Herausforderung unterstreicht.
„Ein verbesserter Zugang zur Darmkrebsvorsorge wird Leben retten. Mit dieser Auszeichnung können wir Anbieter in ganz Pennsylvania dabei unterstützen, voneinander zu lernen, die Ergebnisse zu skalieren, die funktionieren, und Patienten sowohl in ländlichen als auch in städtischen Gemeinden eine umfassende Palette wirksamer Vorsorgeoptionen anzubieten“, sagte Fornessa T. Randal, Hauptforscherin des Stipendiums, Direktorin des Center for Advancing Health Equity in Rural and Underserved Communities, außerordentliche Professorin für Medizin und öffentliche Gesundheitswissenschaften sowie stellvertretende Direktorin für Research Excellence and Health Systems Engagement an der Penn State Cancer Institute.
Ein landesweiter Bedarf
Laut der American Cancer Society bleibt Darmkrebs eine der Hauptursachen für krebsbedingte Todesfälle in den Vereinigten Staaten, obwohl er durch frühzeitige Vorsorgeuntersuchungen und Erkennung in hohem Maße vermeidbar ist. In Pennsylvania zeigen Daten des CDC, dass viele Bezirke, insbesondere solche mit ländlicher Bevölkerung, deutlich unter den nationalen Screening-Schwellenwerten liegen.
Viele dieser Gemeinden sind „Screening-Wüsten“, in denen Hindernisse wie Kosten, Transport und Zugang zu Anbietern dazu beitragen, dass die Teilnahme an empfohlenen Darmkrebs-Screenings anhaltend gering ist. Selbst wenn eine Person in einem dieser Gebiete an einem Screening teilnimmt, kann es nach einem positiven Screening-Test schwierig sein, Anschluss an die Nachsorge zu finden, erklärte Karen Kim, Dekanin des Penn State College of Medicine und Mitglied des Projektleitungsteams, insbesondere in ländlichen Gemeinden, wo der Zugang zu Spezialversorgung möglicherweise eingeschränkt ist.
Diese Auszeichnung würdigt sowohl die Unterschiede bei der Darmkrebsvorsorge in ganz Pennsylvania als auch unser Engagement als Landbewilligungseinrichtung, allen Gemeinden des Commonwealth zu dienen. Es bestätigt, dass unser Staat nicht nur diese Unterstützung benötigt, sondern auch, dass das College of Medicine in der einzigartigen Position ist, dieses Programm in die Tat umzusetzen und die Gesundheit für Generationen zu verbessern.“
Karen Kim, Dekanin des Penn State College of Medicine
Implementierungswissenschaft und Veränderungen auf Systemebene
Mit dem neuen Zuschuss wird die Pennsylvania Colorectal Cancer Alliance to Reduce Mortality and Enhance Screening (PA-CARES) gegründet, eine Partnerschaft zwischen dem öffentlichen Gesundheitswesen und Gesundheitssystemen. Zu den PA-CARES-Partnern gehören das Penn State College of Medicine, das Penn State Cancer Institute, Penn State Health, das Broad Top Area Medical Center, das Keystone Rural Health Center und die Rural Health Corporation of Northeastern Pennsylvania.
Der Rahmen für PA-CARES basiert auf einem Netzwerkansatz, der die Stärken und Ressourcen zusammenarbeitender Organisationen verbindet und nutzt. Ziel des Programms ist es nicht nur, die Zahl der individuellen Vorsorgeuntersuchungen zu erhöhen, sondern auch die Art und Weise zu ändern, wie Gesundheitssysteme sowohl in Städten als auch auf dem Land evidenzbasierte Vorsorgeuntersuchungen in den Alltag integrieren.
Ab diesem Herbst wird PA-CARES mit bundesweit qualifizierten Gesundheitszentren, gemeindenahen Primärversorgungskliniken und gemeindenahen Organisationen in 28 Landkreisen Pennsylvanias mit den niedrigsten Screening-Raten zusammenarbeiten, um evidenzbasierte Screening-Praktiken umzusetzen. Bei diesen Organisationen handelt es sich um vertrauenswürdige Organisationen, die in der Gemeinde verankert sind und Beziehungen zu den Bewohnern aufgebaut haben, was laut Randal mehr Menschen dazu ermutigen könnte, sich untersuchen zu lassen.
PA-CARES wird außerdem mit jedem Gesundheitssystem ein Überweisungsnetzwerk aufbauen, um eine zeitnahe Verknüpfung mit der Pflege zu ermöglichen, einschließlich der anschließenden diagnostischen Koloskopie und Krebsbehandlung. Gemeindebasierte Organisationen bieten auch eine breite Palette sozialer Dienste an, die die größten Hindernisse für die Vorsorgeuntersuchung und Nachsorge beseitigen können, wie z. B. Versicherungen, Transport und Kinderbetreuung.
Diese in dieser Geschichte beschriebene Arbeit wird durch CDC Grant 1 NU58DP007983-01-00 unterstützt.
Quellen: