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Forscher entwickeln spezielle Moleküle, die das Immunsystem stimulieren


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Operation, Bestrahlung und Chemotherapie sind die drei Haupttherapien zur Behandlung von Krebstumoren. Einen anderen Ansatz verfolgt das Doktorandennetzwerk „Magicbullet::Reloaded“, bei dem 15 Doktorandinnen und Doktoranden spezielle Moleküle entwickeln, die das Immunsystem dazu anregen, Tumorzellen zu zerstören. In einem Video erklären Netzwerkmitglieder, wie Promovierende im Netzwerk wertvolle Erfahrungen und Forschungsmöglichkeiten sammeln.

Bis 2024 werden Promovierende aus der organischen und medizinischen Chemie, der Tumorbiologie und der Pharmakologie an dem Netzwerk forschen. Der Ausbildungsverbund besteht aus neun Universitäten, zwei Forschungseinrichtungen und vier pharmazeutischen Unternehmen in Deutschland, der Schweiz, Großbritannien, Finnland, Italien und Ungarn und wird darüber hinaus von vier weiteren Unternehmen unterstützt. Koordinator des Netzwerks ist Professor Dr. Norbert Sewald, Chemiker an der Universität Bielefeld. Die Europäische Union fördert das Netzwerk mit rund vier Millionen Euro. Hier kann das aktuelle Video über das Netzwerk angesehen werden.

Um diese zielgerichteten, minimal invasiven Krebsmedikamente zu entwickeln, befestigen die Forscher von Magicbullet::Reloaded eine Substanz, die Tumorgewebe schädigen kann, an einem Transportermolekül. Zu den Transportermolekülen gehören zum Beispiel kleine Proteine, sogenannte Peptide, die für Krebszellen charakteristische Moleküle erkennen. Sie binden dann an diese Krebszellen und liefern die Substanz, die dann eine Immunantwort in den Tumorzellen stimuliert. Dieser Ansatz soll dazu beitragen, das Problem der Entwicklung von Resistenzen gegen genau die Immuntherapien zu überwinden, die Krebszellen zerstören sollen.

Antitumormittel haben sozusagen einen Adressaufkleber, der angibt, an welche Zellen sie geliefert werden sollen.“

Norbert Sewald, Professor und Chemiker, Universität Bielefeld

Laut Sewald könnten Medikamente, die auf diese Weise wirken, dazu beitragen, die frühe Vision des Nobelpreisträgers Paul Ehrlich (1854-1915) Wirklichkeit werden zu lassen. Ehrlich hat für solche zielgerichteten Wirkstoffe den Begriff „Wunderwaffe“ geprägt.

Neben der Universität Bielefeld umfasst das Konsortium die Eötvös Loránd University in Budapest, Ungarn; die Eidgenössische Technische Hochschule in Zürich, Schweiz; Universität Newcastle im Vereinigten Königreich; die Technische Universität Darmstadt in Deutschland; die Universität Helsinki in Finnland; die Universität Insubria in Italien, die Universität Mailand in Italien und die Universität zu Köln in Deutschland.

Seit 2019 wird Magicbullet::Reloaded als Marie Skłodowska-Curie Innovative Training Network im Rahmen des Forschungs- und Innovationsprogramms Horizon 2020 der Europäischen Union mit insgesamt rund 4 Millionen Euro gefördert (Grant Agreement No. 861316). Das Trainingsnetzwerk baut auf der von Dr. Sewald koordinierten Forschung aus dem innovativen Trainingsnetzwerk „Magicbullet“ auf, das von 2015 bis 2018 lief.

Quelle:

Universität Bielefeld

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Daniel Wom

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