Eine neue Forschungsarbeit wurde in Band 18 von veröffentlicht Alterung-USA am 8. Februar 2026 mit dem Titel „Einzelzell-Transkriptomik zeigt intrinsische und systemische T-Zell-Alterung bei COVID-19 und HIV.“

In dieser Studie entwickelten die Co-Erstautoren Alan Tomusiak vom Buck Institute for Research on Aging und der University of Southern California sowie Sierra Lore vom Buck Institute for Research on Aging und der University of Copenhagen zusammen mit dem korrespondierenden Autor Eric Verdin vom Buck Institute for Research on Aging eine neue transkriptomische Uhr für Einzelzellen namens T-Immunzell-Transkriptomuhr (Tictock), um das Altern in bestimmten Immunzellen zu messen.

Immunalterung erhöht die Anfälligkeit für Infektionen, Krebs und chronisch entzündliche Erkrankungen. Die meisten Alterungsuhren, die zur Messung verwendet werden, basieren auf Massenmessungen gemischter Zellpopulationen. Daher können sie nicht feststellen, ob altersbedingte Signale Veränderungen der Zellproportionen oder echte molekulare Alterung innerhalb definierter Immunzellen widerspiegeln.

Um diese Einschränkung zu beheben, verwendete das Forschungsteam die Einzelzell-RNA-Sequenzierung, eine Methode, die die Genexpression in einzelnen Zellen misst. Sie analysierten fast zwei Millionen Immunzellen aus dem Blut gesunder Erwachsener, um Tictock zu entwickeln. Dieses Tool integriert die automatisierte Klassifizierung von sechs kanonischen T-Zell-Untergruppen mit zelltypspezifischen Altersvorhersagemodellen. Dieses Design ermöglicht die Trennung der systemischen Alterung, die sich in Veränderungen der Zellproportionen widerspiegelt, von der intrinsischen Alterung, die innerhalb einzelner Zellen auftritt.

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Als das Team Tictock bei Patienten mit akutem COVID-19 anwendete, stellten sie zwei deutliche Effekte fest. Erstens veränderte COVID-19 die Zusammensetzung der T-Zellen, einschließlich einer signifikanten Verringerung der naiven CD8- und naiven CD4-T-Zellen. Zweitens erhöhte die Infektion das biologische Alter naiver CD8-T-Zellen. Bei Menschen mit HIV, die eine langfristige antiretrovirale Therapie erhielten, blieben die T-Zell-Anteile weitgehend stabil. Allerdings zeigten naive CD8-T-Zellen immer noch Anzeichen einer beschleunigten Alterung.

Die Studie deckte auch gemeinsame biologische Wege auf, die mit der Alterung des Immunsystems zusammenhängen. Viele der Gene, die das Alter vorhersagten, waren an Ribosomen beteiligt, den Strukturen, die Zellen bei der Produktion von Proteinen unterstützen. Die Forscher beobachteten auch, dass ältere Immunzellen häufig kürzere durchschnittliche Transkriptlängen aufwiesen, ein Merkmal, das zuvor mit dem Altern in Verbindung gebracht wurde. Diese Ergebnisse legen nahe, dass Veränderungen in der Proteinproduktion und Genregulation eine wichtige Rolle bei der Schwächung des Immunsystems spielen.

„Genontologische Anreicherung von 209 Genen, die über sechs Uhrenmodelle verteilt sind, identifizierte gemeinsame Signalwege, darunter die zytosolische kleine ribosomale Untereinheit, die TNF-Rezeptorbindung und zytosolische Ribosomenkomponenten.“

Insgesamt wurde Tictock entwickelt, um die relative Alterung innerhalb definierter T-Zellpopulationen und nicht die gesamte biologische Alterung zu messen. Durch die Unterscheidung zwischen systemischer und zellintrinsischer Immunalterung liefert es ein klareres Verständnis dafür, wie Virusinfektionen wie COVID-19 und HIV die Immunfunktion verändern. Dieser Ansatz ermöglicht die Untersuchung der Immunalterung mit Einzelzellauflösung und kann eine verbesserte Bewertung des Immunrisikos in klinischen und Forschungsumgebungen unterstützen.


Quellen:

Journal reference:

Tomusiak, A., et al. (2026). Single-cell transcriptomics reveal intrinsic and systemic T cell aging in COVID-19 and HIV. Aging. DOI: 10.18632/aging.206353. https://www.aging-us.com/article/206353/