In den Monaten vor seiner Hochzeit bemerkte Roberto Pineda Sanchez aus Queens anhaltende rektale Blutungen, ein gefährliches Symptom, das er fast ignorierte. Zum Glück beschloss er, es seinem Arzt vorzustellen – eine möglicherweise lebensrettende Entscheidung, die zu seiner schnellen und erfolgreichen Behandlung von Darmkrebs führte.

„Er sagte, es handele sich wahrscheinlich um eine Hämorrhoide oder einen Riss oder etwas, das irgendwann von selbst verschwinden würde, empfahl aber zur Sicherheit eine Darmspiegelung“, sagte Pineda Sanchez. „Als er das vorschlug, reagierte ich körperlich und mein Körper wusste, dass das das Richtige war.“

Der Gastroenterologe Sameer Dhalla, MD, führte die Koloskopie durch. Er identifizierte einige Polypen, die sich leicht entfernen ließen – sowie eine besorgniserregende Läsion, die mit Standardtechniken nicht entfernt werden konnte.

Pineda Sanchez wurde zur weiteren Beurteilung an Nikhil Kumta, MD, Direktor der Endoskopie am Tisch Hospital und Kimmel Pavilion der NYU Langone, überwiesen. Dr. Kumta empfahl eine fortschrittliche, minimalinvasive Technik namens endoskopische Submukosa-Dissektion (ESD).

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Während bei herkömmlichen endoskopischen Entfernungstechniken eine Läsion oft in mehreren kleinen Stücken entfernt wird, können Ärzte mit der ESD die Läsion in einem einzigen Stück vorsichtig aus der Wand des Magen-Darm-Trakts herausschneiden. Dadurch kann ein Pathologe bestätigen, dass die gesamte Läsion einschließlich ihrer Ränder entfernt wurde, was das Risiko eines erneuten Auftretens drastisch verringert. Bei Krebs im Frühstadium kann dies zu einer vollständigen Heilung führen, sodass keine größeren chirurgischen Eingriffe, Chemotherapien oder Bestrahlungen erforderlich sind.

ESD ist technisch anspruchsvoll und erfordert eine spezielle Ausbildung und Erfahrung, daher wird sie hauptsächlich in Zentren mit hohem Volumen durchgeführt. In Robertos Fall bestätigte die endgültige Pathologie einen Darmkrebs im Frühstadium, und ESD ermöglichte es uns, die Läsion ohne invasivere Behandlung vollständig zu entfernen.“

Nikhil Kumta, MD, Direktor der Endoskopie am Tisch Hospital und Kimmel Pavilion der NYU Langone

Die NYU Langone gehört zu den wenigen Zentren in den Vereinigten Staaten, die über das Fachwissen verfügen, ESD in großem Umfang durchzuführen, und ihr Team hilft bei der Schulung von Ärzten im In- und Ausland.

Pineda Sanchez ist nun krebsfrei und hat viel zu feiern. Er hat gerade seinen ersten Hochzeitstag gefeiert, bereitet sich auf seinen 40. Geburtstag vor und setzt mit seinem Pflegeteam die routinemäßige Überwachung fort.

Eine wachsende Sorge für jüngere Erwachsene

Der Fall von Pineda Sanchez spiegelt einen besorgniserregenden Trend wider: Bei immer mehr jungen Erwachsenen wird Darmkrebs diagnostiziert. Eine aktuelle Studie der American Cancer Society ergab, dass Krebs mittlerweile die häufigste Krebstodesursache bei Menschen unter 50 Jahren ist.

Hätte Pineda Sanchez seine Symptome ignoriert und bis zum routinemäßigen Screening-Alter von 45 Jahren gewartet, hätte sein Ergebnis ganz anders ausfallen können.

„Wenn dies weitere fünf oder sechs Jahre lang unentdeckt geblieben wäre, wäre es wahrscheinlich zu einem fortgeschritteneren Stadium gekommen“, sagte Dr. Kumta. „Zu diesem Zeitpunkt hätte er wahrscheinlich eine viel intensivere Behandlung benötigt.“

Bei Erwachsenen mit durchschnittlichem Risiko wird die Darmkrebsvorsorge ab dem 45. Lebensjahr empfohlen, bei Personen mit Risikofaktoren wie einer ausgeprägten Familienanamnese oder einer entzündlichen Darmerkrankung bereits früher. Bei jüngeren Erwachsenen, die nicht als Hochrisikogruppe gelten, wie Pineda Sanchez, folgt die Diagnose fast immer dem Einsetzen der Symptome.

Zu den Symptomen, die eine Beurteilung rechtfertigen, gehören:

  • rektale Blutung oder Blut im Stuhl
  • Veränderungen der Stuhlgewohnheiten
  • schmaler Stuhlgang
  • unerklärlicher Gewichtsverlust
  • Bauchschmerzen
  • Eisenmangelanämie

„Vertrauen Sie sich selbst, wenn Sie das Gefühl haben, dass etwas nicht stimmt“, sagte Pineda Sanchez. „Es könnte nichts sein, aber für mich war es das nicht. Die Überprüfung machte den entscheidenden Unterschied.“


Quellen: