Medizinische Verfahren

Minimalinvasive Techniken bekämpfen Vorstufen von Darmkrebs

Innovative endoskopische Techniken zur Früherkennung und Behandlung von Darmkrebsvorstufen.


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Darmkrebs (CRC) ist die zweithäufigste Krebsart in den Vereinigten Staaten. Dies unterstreicht die Bedeutung der Früherkennung und Behandlung präkanzeröser Läsionen wie großer Polypen. Die Endoskopie bietet einen minimalinvasiven Ansatz zur Entfernung dieser Polypen, wodurch die Notwendigkeit herkömmlicher chirurgischer Eingriffe verringert wird.

Diese Rezension, veröffentlicht in eGastroenterologieuntersucht Fortschritte bei endoskopischen Resektionstechniken, insbesondere bei der endoskopischen Schleimhautresektion (EMR) und der endoskopischen Submukosadissektion (ESD).

Die vollständige Entfernung großer Polypen (>10 mm) ist entscheidend, um das Fortschreiten eines Darmkrebses zu verhindern. Eine stückweise Resektion bei endoskopischen Eingriffen kann das Risiko eines erneuten Auftretens erhöhen. EMR, der Standardansatz für große, nicht gestielte Polypen, nutzt eine submuköse Injektion, um ein Polster zu erzeugen, das eine sicherere und vollständigere Resektion mit einer Schlinge ermöglicht. ESD, eine fortgeschrittenere Technik, wird bei komplexen Polypen mit einem höheren Risiko einer submukösen Invasion eingesetzt. Dabei wird ein präziser Schnitt angelegt und der Polyp Schicht für Schicht vom darunter liegenden Gewebe abgetrennt.

Sowohl EMR als auch ESD bieten Vorteile gegenüber einer Operation. Sie sind weniger invasiv, erfordern kürzere Erholungszeiten und sind mit weniger Komplikationen verbunden. Die Auswahl der am besten geeigneten Technik hängt jedoch von verschiedenen Faktoren ab, darunter Polypengröße, Morphologie, Lage und Tiefe der submukösen Invasion. EMR wird im Allgemeinen bei einfacheren Polypen bevorzugt, während ESD bei solchen indiziert ist, deren Merkmale auf eine tiefere Invasion hinweisen.

ESD bietet gegenüber EMR mehrere Vorteile. Dadurch werden höhere En-bloc-Resektionsraten (Entfernung des gesamten Polypen in einem Stück) erreicht, was zu einer genaueren histologischen Beurteilung und einem geringeren Risiko eines erneuten Auftretens führt. Allerdings ist ESD ein komplexerer und zeitaufwändigerer Eingriff, der einen Krankenhausaufenthalt erfordert und ein etwas höheres Risiko für Komplikationen birgt. Endoskopische Fachkenntnisse sind für eine erfolgreiche ESD von größter Bedeutung. Studien zeigen, dass sich die Erfolgsraten mit zunehmender Erfahrung deutlich verbessern.

Die Wahl zwischen EMR und ESD sollte individuell auf der Grundlage der spezifischen Bedürfnisse des Patienten, der Polypeneigenschaften und der verfügbaren Fachkenntnisse im Behandlungszentrum getroffen werden. In einigen Fällen, insbesondere in Einrichtungen mit begrenzter ESD-Erfahrung oder wenn Verzögerungen aufgrund komplexer Verfahren die Vorteile überwiegen könnten, könnte EMR der bevorzugte Ansatz sein.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass EMR und ESD wertvolle endoskopische Techniken zur Behandlung großer kolorektaler Polypen sind. Die Auswahl des am besten geeigneten Verfahrens erfordert eine sorgfältige Abwägung individueller Faktoren und der Fähigkeiten des Endoskopikers. Die laufende Forschung wird diese Techniken verfeinern und optimale Behandlungsentscheidungen für Patienten mit präkanzerösen kolorektalen Läsionen ermöglichen.


Quellen:

Journal reference:

Taghiakbari, M., et al.(2024) Endoscopic resection of large non-pedunculated colorectal polyps: current standards of treatment. EGastroenterology. doi.org/10.1136/egastro-2023-100025.


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