Ankündigung einer neuen Veröffentlichung für Acta Materia Medica Zeitschrift. Gastrointestinale Motilitätsstörungen (GIMDs) sind durch eine beeinträchtigte gastrointestinale Motilität gekennzeichnet. Die Prävention und Behandlung von GIMDs bleibt aufgrund ihrer Prävalenz und Komplexität eine Herausforderung. Die Pathogenese von GIMDs umfasst mehrere Faktoren, wie z. B. eine Fehlregulation des enterischen Nervensystems, Funktionsstörungen der glatten Muskulatur, ein Ungleichgewicht der Neurotransmitter, chronische Entzündungen und eine Dysbiose der Darmmikrobiota, die synergetisch zur Entwicklung und Progression von GIMD beitragen.

Derzeit ist die moderne Medizin nach wie vor der primäre Ansatz zur Behandlung von GIMDs, mit prokinetischen Wirkstoffen wie Mosaprid und Domperidon. Allerdings hat die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) als ergänzende und alternative Therapie, die GIMDs erheblich lindern kann, Aufmerksamkeit erregt. Dementsprechend zielt diese Übersicht darauf ab, die Pathogenese und das aktuelle Management von GIMDs auf der Grundlage von Artikeln in den Datenbanken PubMed, Web of Science und China National Knowledge Infrastructure (CNKI) umfassend zusammenzufassen.

Zukünftige GIMD-Forschung sollte sich auf die Entdeckung neuer therapeutischer Ziele und die tiefen Synergien zwischen TCM und moderner Medizin konzentrieren, um einen Übergang von der evidenzbasierten Medizin zur Präzisionsmedizin zu erreichen, der zur Entwicklung wirksamerer Interventionen und zur Optimierung des GIMD-Managements beitragen kann.


Quellen:

Journal reference:

Feng, L., et al. (2026) Gastrointestinal motility disorders: from pathogenesis to therapeutic strategies. Acta Materia Medica. DOI: 10.15212/AMM-2025-0075. https://www.scienceopen.com/hosted-document?doi=10.15212/AMM-2025-0075