Höherer Optimismus ist mit einem geringeren Risiko für die Entwicklung einer Demenz verbunden, so eine neue Studie in der Zeitschrift Zeitschrift der American Geriatrics Society.

Bei der Analyse von Daten aus der Health and Retirement Study, einer landesweit repräsentativen Stichprobe älterer Erwachsener in den USA, wurde der Optimismus mithilfe des validierten Life Orientation Test-Revised bei 9.071 kognitiv gesunden Personen innerhalb von 2 Jahren nach Erhalt der ersten Messung der kognitiven Funktion jeder Person bewertet. Demenz wurde während der Nachbeobachtungszeit von bis zu 14 Jahren beurteilt.

Ein Anstieg des Optimismus um eine Standardabweichung war mit einem um 15 % geringeren Risiko für die Entwicklung einer Demenz verbunden, nach Berücksichtigung von Alter, Geschlecht, Rasse/ethnischer Zugehörigkeit, Bildung, Depression und schwerwiegenden Gesundheitsproblemen.

Die Identifizierung von Optimismus als schützendem psychosozialen Faktor unterstreicht den potenziellen Wert von Optimismus bei der Unterstützung eines gesunden Alterns„, schrieben die Autoren.

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Quellen:

Journal reference:

Stenlund, S., et al. (2026). The Bright Side of Life: Optimism and Risk of Dementia. Journal of the American Geriatrics Society. DOI: 10.1111/jgs.70392. https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/jgs.70392