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Studie untersucht den Zusammenhang zwischen der Angst, etwas zu verpassen, und Fehlanpassungsverhalten bei College-Studenten

Die Angst, lohnende und unterhaltsame Erlebnisse zu verpassen (FoMO), ist etwas, das die meisten Menschen irgendwann im Leben verspüren. Laut einer neuen Studie, die diese Woche in der Open-Access-Zeitschrift PLOS veröffentlicht wurde, hängt das Ausmaß, in dem jemand FoMO erlebt, bei College-Studenten mit dem Risiko zusammen, an unangemessenen Verhaltensweisen wie akademischem Fehlverhalten, Drogen- und Alkoholkonsum und Gesetzesverstößen teilzunehmen ONE von Paul McKee von der Southern Connecticut State University, USA, und Kollegen.

Für viele Studenten ist das College ein wichtiger Übergang, der entweder psychologisches Wachstum oder Fehlanpassungsverhalten und psychologische Probleme begünstigen kann. Frühere Studien haben einen Zusammenhang zwischen FoMO und störender/schädlicher Nutzung sozialer Medien festgestellt. Ein besseres Verständnis darüber, wie FoMO das individuelle Verhalten beeinflusst, ist wichtig, um den negativen Einfluss von FoMO zu reduzieren.

Für die neue Studie füllten 472 College-Studenten ein gedrucktes Fragebogenpaket aus, in dem das FoMO-Niveau, unethisches und illegales Verhalten während des Studiums sowie demografische Variablen bewertet wurden. Die Forscher analysierten diese Daten sowohl mithilfe standardmäßiger statistischer Ansätze als auch mithilfe eines überwachten maschinellen Lernansatzes.

Mit dem ersten Analyseansatz entdeckte das Team Zusammenhänge zwischen FoMO und fast allen untersuchten Verhaltensweisen. Es wurde festgestellt, dass höhere FoMO-Werte mit höheren Raten an Unhöflichkeit im Klassenzimmer (p<0,001), Plagiaten (p=0,003), einem höheren wöchentlichen Alkoholkonsum (p<0,001), einem niedrigeren Alter bei Beginn des Alkoholkonsums und einem erhöhten Cannabiskonsum korrelieren ( p=0,007), Stimulanzien (p<0,001), Depressiva (p<0,001) und Halluzinogene sowie illegale Aktivitäten wie das Verschenken von Drogen (p<0,001) und Stehlen (p<0,001). Der maschinelle Lernalgorithmus fand ähnliche Zusammenhänge und verdeutlichte die modifizierende Wirkung der Lebenssituation, des sozioökonomischen Status und des Geschlechts auf mehrere Beziehungen.

Die Autoren schlagen vor, dass kurze FoMO-Bewertungen, die nur 10 Fragen umfassen, wertvolle Instrumente zur Risikovorhersage für Berater sein können, die sich darauf konzentrieren, Studenten beim Übergang zur Hochschule oder Universität zu unterstützen.

Die Autoren fügen hinzu: „Anhand von Fear of Missing Out (FoMO) und demografischen Informationen konnten wir die Klassenzugehörigkeit (Täter/Benutzer vs. Nicht-Täter/Nicht-Benutzer) von College-Studenten in mehreren Bereichen (Alkohol- und Drogenkonsum, akademisches Lernen) vorhersagen Fehlverhalten, illegales Verhalten) deutlich über dem Ausgangswert (z. B. 50 % zu Studienbeginn gegenüber 87 % bei akademischem Fehlverhalten). Diese Ergebnisse legen nahe, dass FoMO nicht nur als aversives Phänomen existiert, sondern auch zu konkreten Konsequenzen für den Einzelnen und die Gesellschaft führt.“

Quelle:

PLUS

Referenz:

McKee, PC, et al. (2022) College-Student Fear of Missing Out (FoMO) und maladaptives Verhalten: Traditionelle statistische Modellierung und prädiktive Analyse mit maschinellem Lernen. PLUS EINS. doi.org/10.1371/journal.pone.0274698.

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Daniel Wom

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