Kontroverse Enthüllung über Pubertätsblocker: Cass-Report deckt ideologisch motivierte Behandlung auf

Eine bahnbrechende britische Studie hat alarmierende Ergebnisse zu Pubertätsblockern für Kinder mit Geschlechtsidentitätsfragen veröffentlicht. Über Jahre hinweg erhielten Kinder weltweit ohne ausreichende Evidenz Pubertätsblocker, die letztendlich zu einer Unterdrückung der Pubertät und Sterilisation führten. Die Untersuchung ergab, dass die vermeintliche „Best Practice“ tatsächlich ideologisch motiviert und nicht auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierte.
Der sogenannte Cass-Report, geleitet von Hillary Cass, frühere Präsidentin des Royal College of Paediatrics and Child Health Care, deckte auf, dass es keine hinreichenden Studien zur Wirksamkeit von Pubertätsblockern bei transidentifizierten Kindern gibt. Die Empfehlungen von Organisationen wie WPATH wurden als ideologisch und nicht evidenzbasiert entlarvt. Darüber hinaus stellte die Studie fest, dass die Verweigerung von Pubertätsblockern keine erhöhten Suizidraten zur Folge hat und die Standards der Gendertherapie in England inakzeptabel waren.
Der Cass-Report listete potenzielle Nebenwirkungen von Pubertätsblockern auf, darunter niedrigere Knochendichte und Probleme in der Gehirnreifung. Forderungen nach langfristigen Studien wurden laut, nachdem festgestellt wurde, dass eine Follow-up-Studie von den Verantwortlichen blockiert wurde. In England sind Pubertätsblocker für Minderjährige mittlerweile verboten, während in Deutschland der Zugang zu diesen Medikamenten weiterhin ohne Altersbeschränkung möglich ist.
Trotz der Erkenntnisse des Cass-Reports und des Verbots in anderen europäischen Ländern wird in Deutschland weiterhin die Verwendung von Pubertätsblockern ohne Altersgrenze empfohlen. Die Diskussion über den angemessenen Umgang mit transidentifizierten Jugendlichen setzt sich fort, während die Debatte über die ethische und medizinische Berechtigung der Behandlung anhält. Es bleibt abzuwarten, wie Institutionen und Regierungen auf die Ergebnisse der britischen Studie reagieren werden.