Medizinische Verfahren

Untersuchung der Rolle der wiederholten Ösophagogastroduodenoskopie und der Koloskopie bei der Diagnose von GI -Blutungen

Magen-Darm-Blutungen (GI) sind eine häufige und potenziell lebensbedrohliche Erkrankung, die eine sofortige und genaue Diagnose erfordert. Die Ösophagogastroduodenoskopie (EGD) und die Koloskopie sind die primären diagnostischen Modalitäten, aber anfängliche Untersuchungen können manchmal nicht die Blutungsquelle identifizieren. In solchen Fällen können wiederholte endoskopische Bewertungen die Erkennungsraten verbessern. In dieser Übersicht wird die Rolle der Wiederholung von EGD und der Koloskopie bei der Diagnose von GI -Blutungen untersucht und die Bedingungen hervorgehoben, unter denen sie am vorteilhaftesten und die mit ihrer Verwendung verbundenen Herausforderungen sind.

Inzidenz und Ursachen von Magen -Darm -Blutungen

GI -Blutungen werden basierend auf der Blutungsstelle in obere, mittlere und untere GI -Blutungen eingeteilt. Akute obere GI -Blutungen haben eine Inzidenz von 84 bis 160 Fällen pro 100.000 Personen pro Jahr mit einer Sterblichkeitsrate von 10%. Peptische Geschwüre, Varizenblutungen und Schleimhauterosionen gehören zu den häufigsten Ursachen. Niedrigere GI -Blutungen mit einer Inzidenz von 20 bis 33 Fällen pro 100.000 Personen werden häufig durch Divertikelerkrankungen, Hämorrhoiden, Malignitäten und Kolitis verursacht. Die diagnostische Genauigkeit der EGD für die Blutung der oberen GI beträgt ungefähr 90–95%, während die Koloskopie bei niedrigeren GI -Blutungen eine diagnostische Rate von 48–90%aufweist.

Rolle von wiederholtem EGD und Koloskopie

Bestimmte Erkrankungen wie Dieulafoy -Krankheit, intermittierende Blutungen und begrenzte Visualisierung während der ersten Endoskopie können wiederholte Untersuchungen erfordern. Es wurde gezeigt, dass wiederholte EGD die Läsionserkennung verbessert, insbesondere in Fällen, in denen die anfängliche Untersuchung aufgrund aktiver Blutungen oder einer schlechten Visualisierung nicht schlüssig ist. In ähnlicher Weise ist eine wiederholte Koloskopie wertvoll für die Nachweis des differenzierenden Blutungsbluts und zur Beurteilung wiederkehrender Blutungen.

Indikationen für die wiederholte Endoskopie

Wiederholte EGD und Koloskopie sollten in den folgenden Szenarien berücksichtigt werden:

  1. Schlechte Visualisierung während der ersten Endoskopie – Blutgerinnsel, Lebensmittelreste oder unzureichende Darmvorbereitung können Läsionen verdecken.
  2. Unvollständige Erstuntersuchung – Wenn das erste Verfahren nicht die volle Visualisierung des GI -Trakts erreicht.
  3. Wiederkehrende oder anhaltende Blutungen – Klinischer Hinweise auf eine anhaltende Blutung können auf eine fehlende Läsion hinweisen.
  4. Zusätzliche Bildgebung deutet darauf hin, dass eine Blutungsquelle innerhalb der endoskopischen Reichweite aus der Kapselendoskopie oder der CT -Angiographie wiederholte Verfahren leiten kann.

Optimierung des Nutzens der wiederholten Endoskopie

Um die Notwendigkeit von Wiederholungsverfahren, die ordnungsgemäße Darmvorbereitung, erfahrene Endoskopisten und fortschrittliche Bildgebungsmodalitäten zu minimieren. Die Planung endoskopischer Untersuchungen zu geeigneten Zeiten, insbesondere innerhalb von 24 Stunden für Patienten mit hohem Risiko, verbessert die diagnostische Ausbeute. Aufstrebende Technologien wie wasserjetgestützte Koloskopie und Endoskopie mit Kappen, verbessern die Visualisierungs- und Läsionserkennungsraten.

Schlussfolgerungen

Wiederholte EGD und Koloskopie spielen eine entscheidende Rolle bei der Diagnose von GI -Blutungen, wenn erste Untersuchungen die Blutungsquelle nicht identifizieren. Während routinemäßige Wiederholungsverfahren nicht immer erforderlich sind, kann eine sorgfältige Auswahl der Patienten auf der Grundlage klinischer Faktoren die diagnostische Genauigkeit verbessern und die Patientenergebnisse verbessern. Weitere Untersuchungen sind erforderlich, um standardisierte Richtlinien für die wiederholte Endoskopie im GI -Blutungsmanagement festzulegen.


Quellen:

Journal reference:

Liu, T., et al. (2024). Repeated Esophagogastroduodenoscopy and Colonoscopy in the Diagnosis of Gastrointestinal Bleeding. Journal of Translational Gastroenterology. doi.org/10.14218/jtg.2024.00024.

Daniel Wom

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