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Zöliakie und Glutenunverträglichkeit: Was ist der Unterschied?


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Zöliakie und Glutenunverträglichkeit: Was ist der Unterschied?

Einführung

Zöliakie und Glutenunverträglichkeit sind zwei Begriffe, die oft synonym verwendet werden, aber tatsächlich verschiedene medizinische Bedingungen beschreiben. Sowohl Zöliakie als auch eine nicht-zyklische Glutensensitivität können zu ähnlichen Symptomen führen, aber ihre Ursachen und Behandlungsansätze unterscheiden sich. In diesem Artikel werden wir den Unterschied zwischen Zöliakie und Glutenunverträglichkeit genauer betrachten.

Was ist Zöliakie?

Zöliakie, auch bekannt als glutensensitive Enteropathie oder sprueähnliche Enteropathie, ist eine Autoimmunerkrankung des Dünndarms. Menschen mit Zöliakie reagieren empfindlich auf das in Weizen, Gerste und Roggen vorkommende Protein namens Gluten. Diese Reaktion führt zu einer Entzündung der Dünndarmschleimhaut und Schädigung der Darmschleimhautzotten.

Ursachen von Zöliakie

Die genaue Ursache von Zöliakie ist noch nicht vollständig verstanden, aber es scheint eine Kombination aus genetischer Veranlagung und Umweltfaktoren zu sein. Bestimmte Gene wie HLA-DQ2 oder HLA-DQ8 wurden mit einem erhöhten Risiko für die Entwicklung von Zöliak disease assoziiert.

Die Aufnahme von glutenhaltigen Lebensmitteln bei anfälligen Personen kann eine autoimmune Reaktion im Darm auslösen und zu Entzündungen führen. Eine Schädigung der Darmschleimhautzotten kann die Nährstoffaufnahme beeinträchtigen.

Symptome von Zöliakie

Die Symptome von Zöliakie können stark variieren und sich im Laufe des Lebens ändern. Einige häufige Symptome sind:

1. Magen-Darm-Beschwerden wie Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall oder Verstopfung.
2. Gewichtsverlust oder Schwierigkeiten beim Zunehmen bei Kindern.
3. Müdigkeit und Erschöpfung.
4. Anämie aufgrund eines Eisenmangels.
5. Hautausschlag (Dermatitis herpetiformis) bei manchen Patienten.

Es ist wichtig zu beachten, dass einige Menschen mit Zöliakie überhaupt keine offensichtlichen Symptome haben können und ihre Erkrankung erst durch routinemäßige Blutuntersuchungen oder Darmbiopsien entdeckt wird.

Diagnose der Zöliakie

Die Diagnose von Zöliakie beinhaltet mehrere Schritte, darunter:

1. Anamneseerhebung: Der Arzt erfragt die Krankengeschichte des Patienten und fragt nach den auftretenden Symptomen.
2. Bluttests: Es werden Blutproben genommen, um Antikörper gegen Glutenbestandteile im Körper zu suchen (wie Anti-TTG-Antikörper).
3. Dünndarmbiopsie: Eine endoskopische Untersuchung des Dünndarms ermöglicht es dem Arzt, Gewebeproben zur Überprüfung auf Entzündungen und Schädigungen der Darmschleimhaut zu entnehmen.
4. Gluten-Eliminationsdiät: In einigen Fällen kann eine Reaktion auf den Verzehr von glutenhaltigen Lebensmitteln beobachtet werden, um die Verdachtsdiagnose zu bestätigen.

Behandlung von Zöliakie

Die einzige wirksame Behandlung für Zöliakie besteht darin, eine strikte lebenslange glutenfreie Diät einzuhalten. Der Verzicht auf jegliche glutenhaltige Lebensmittel ist unerlässlich, um die Symptome zu kontrollieren und Folgeschäden an der Dünndarmschleimhaut zu verhindern.

Was ist Glutenunverträglichkeit?

Glutenunverträglichkeit oder nicht-zyklischer Glutensensitivität (NCGS) beschreibt eine Überempfindlichkeit gegenüber Gluten ohne das Vorliegen einer autoimmunen Reaktion oder einer allergischen Reaktion. Bei Personen mit NCGS können Symptome auftreten, wenn sie glutenhaltige Nahrungsmittel konsumieren, aber diese sind weniger schwerwiegend als bei Zöliakie-Patienten.

Ursachen der Glutenunverträglichkeit

Die genauen Ursachen für NCGS sind noch unbekannt und Gegenstand aktueller Forschung. Es wird angenommen, dass mehrere Faktoren wie genetische und Umweltfaktoren bei der Entwicklung dieser Empfindlichkeit gegenüber dem in Weizen enthaltenen Protein beteiligt sein könnten.

Es wurde auch vorgeschlagen, dass andere Bestandteile des Getreides wie Amylase-Trypsin-Inhibitoren oder FODMAPs (fermentierbare Oligo-, Di- und Monosaccharide sowie Polyole) für einige der Symptome bei NCGS verantwortlich sein könnten.

Symptome der Glutenunverträglichkeit

Die Symptome der Glutenunverträglichkeit können sich von Person zu Person unterscheiden und reichen von milden bis hin zu schweren Beschwerden. Einige mögliche Symptome sind:

1. Magen-Darm-Beschwerden wie Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall oder Verstopfung.
2. Müdigkeit und Erschöpfung.
3. Kopfschmerzen oder Migräne.
4. Gelenk- und Muskelschmerzen.
5. Hautprobleme wie Ekzeme oder Hautausschläge.

Es ist wichtig anzumerken, dass die Symptome einer Glutenunverträglichkeit oft unspezifisch sind und mit anderen Erkrankungen in Zusammenhang gebracht werden können.

Diagnose von Glutenunverträglichkeit

Die Diagnose einer Glutenempfindlichkeit kann eine Herausforderung darstellen, da es keine spezifischen diagnostischen Tests gibt. Gewöhnlich schließt man Zöliakie, Weizenallergie sowie andere gastrointestinale Erkrankungen aus bevor die Verdachtsdiagnose einer Glutensensitivität gestellt wird.

Ein provokatives Challenge-Verfahren kann durchgeführt werden, bei dem Personen über mehrere Wochen glutenhaltige Lebensmittel einnehmen müssen und dann ihre Reaktion auf das Gluten beobachtet wird.

Behandlung der Glutenunverträglichkeit

Der einzige Weg, um die Symptome der Glutenunverträglichkeit zu kontrollieren, besteht darin, eine glutenfreie Diät einzuhalten. Dies kann den Verzicht auf Weizenprodukte wie Brot, Pasta, Gebäck und andere glutenhaltige Lebensmittel einschließen. In einigen Fällen können auch spezielle Enzympräparate helfen.

FAQs (Häufig gestellte Fragen)

1. Ist Zöliakie heilbar?

Nein, Zöliakie ist nicht heilbar. Es kann jedoch durch eine konsequente Einhaltung einer strikten glutenfreien Diät kontrolliert werden.

2. Was passiert im Körper bei Zöliakie?

Bei Zöliakie löst der Konsum von Gluten eine autoimmune Reaktion aus, die zu Entzündungen und Schädigungen der Darmschleimhaut führt.

3. Kann man NCGS haben und gleichzeitig an Zöliakie leiden?

Ja das ist möglich. Menschen mit NCGS können zusätzlich auch an diagnostizierter oder nicht-diagnostizierter Zöliake erkranken.

Fazit

Obwohl sie ähnliche Symptome verursachen können und beide den Verzehr von glutenhaltigen Lebensmitteln betreffen, sind die Ursachen und Behandlungsansätze für Zöliakie und Glutenunverträglichkeit unterschiedlich. Während Menschen mit Zöliakie eine autoimmune Reaktion gegen Gluten entwickeln, zeigen Personen mit einer Glutensensitivität keine solche immunologische Reaktion auf Gluten.

Die genaue Zahl der von beiden Zuständen betroffenen Menschen ist nicht bekannt, aber es wird angenommen, dass Zöliakie weniger häufig ist als Glutenunverträglichkeit. Eine genaue Diagnose und eine angemessene Behandlung sind entscheidend für die Gesundheit und das Wohlbefinden der betroffenen Personen. Es ist empfehlenswert, einen Arzt oder Facharzt aufzusuchen, um eine genaue Diagnose zu erhalten und Ratschläge zur Behandlung zu erhalten.

Quellen:
– National Institute of Diabetes and Digestive and Kidney Diseases: Zöliakie
– MedlinePlus: Glutenempfindlichkeit – Nicht-zöliakische Glutensensitivität
– Mayo Clinic: Ist die glutenfreie Ernährung für jeden geeignet?


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Daniel Wom

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